Risiken und Komplikationen

Schweißdrüsen Entfernen

Bei minimal-invasiven Eingriffen sind die allgemeinen Operationsrisiken gegenüber größeren Eingriffen deutlich reduziert. Trotzdem können Infektionen und Wundheilungsstörungen auftreten. Mit Schwellungen und einer ausgeprägten Druckempfindlichkeit des Operationsgebiets müssen Sie dagegen immer rechnen. Durch das Injizieren der Speziallösung beziehungsweise das Auskratzen der Wundhöhle entstehen innerlich beachtliche Wundflächen, die naturgemäß in den ersten Tagen nach der Operation schmerzhaft sind.

Narkoserisiken bleiben ein Thema

Ein gelegentlich vergessenes Risiko geht von der Anästhesie aus. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Operateur im Vorfeld ausführlich über alle bekannten Vorerkrankungen und Allergien berichten, um potentielle Narkoserisiken zu minimieren. Denken Sie darüber hinaus auch daran, dass Ihre Reaktions- sowie Ihre Leistungsfähigkeit auch nach einer nur lokalen Betäubung für einige Zeit eingeschränkt bleiben. Im Idealfall sollten Sie für die ersten Stunden nach dem Eingriff einen guten Bekannten, Freund oder Familienangehörigen darum bitten, Sie aus der Praxis oder Klinik nach Hause zu begleiten und Ihnen für einige Zeit Gesellschaft zu leisten.

Bei kosmetischen Eingriffen ist der Operationserfolg zentral

Der Operationserfolg ist das wichtigste Kriterium zur Beurteilung des chirurgischen Eingriffs. Beim Entfernen der Schweißdrüsen durch Absaugen, Auskratzen oder Wegschneiden gilt es, ein normales Schwitzen zu erzielen. Dieses Minimalziel wird nicht immer erreicht und eine post-operativ noch immer starke Schweißproduktion gehört zu den zentralen Risiken des Eingriffs.

Realistische Erwartungen reduzieren Risiken

Die subjektive Beurteilung des Operationserfolgs birgt ein Risikopotential, das durch eine umfangreiche Beratung durch den Operateur im Rahmen zu halten ist. Sie können selbst nach dem erfolgreichen Entfernen der Schweißdrüsen nicht immer mit einer vollständigen Hauttrockenheit rechnen. Ein verantwortungsbewusster Chirurg wird Ihnen nach der Wahl der sinnvollsten Operationsmethode die realistischen Erfolgsaussichten schildern. Er wird Ihnen auch ausführlich darstellen, dass es normal ist, wenn sich mit der Zeit einige Drüsen, die post-operativ keinen Schweiß produzieren, im Laufe der Zeit reaktivieren. Das endgültige Ergebnis des Eingriffs ist erst nach mehreren Monaten zu beurteilen. Eine Reduktion des Schwitzens um 70 bis 80 Prozent gilt als normale Erfolgsaussicht.

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